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Leicht-und leistungsstark


NOVA Team Pilot Berni Peßl


Am 19. Juli 2018 18 flog NOVA Team Pilot Berni Peßl mit einem NOVA ION 5 Light das längste jemals von Slowenien aus geflogene FAI-Dreieck (244,37 km) und zeigte damit erneut, wie leistungsfähig ein Low B-Gleitschirm in den Händen eines exzellenten Streckenfliegers ist. Bereits am 16. Juni 2018 konnte er bei einem Flug vom Stallersattel über eine Strecke von 145 km einen Schnitt von über 30 km/h erreichen! Dabei hielt der Steirer bis zum Absaufen bei Nordwind in Sterzing mit mehreren, von Weltklasse-Piloten geflogenen Hochleistern mit.

 


Hier seine Eindrücke zum ION 5 Light:
„Ich wollte sowieso mal den ION 5 probieren. Da traf es sich gut, dass bei NOVA gerade die Light-Version fertig war und ich einen der ersten Schirme aus der Serienproduktion zum Testen bekam. Für den 16. Juni galt Hammertagalarm in den Südalpen. Ich startete mit Chris Feichtl am Stallersattel. Das erste Mal den Ion auspacken und Leinen sortieren. In bekannter Weise NOVA-Style, aber mit Rot-/Grün-Markierungen für links und rechts.

 

In der Luft stellte sich ein sehr vertrautes Gefühl ein: Ich erinnerte mich an den MENTOR 3. In der ersten Thermik fühlte ich mich gleich wohl.
Im Vergleich zum ION 4 gefällt mir beim Fünfer das Handling besser. Er dreht williger in die Kurve und ich kann ihn präziser steuern. Ich schätze, das liegt an den neuen Aufhängepunkten der Bremse – super gemacht! Der enge Kurvenradius und die im Vergleich geringe Trimmgeschwindigkeit erlauben es mir, auch tief und nah am Hang Vollkreise zu ziehen. Bei meinen ersten Kreisen nah am Fels war ich überrascht, um wieviel enger er dreht als ich glaubte.
Die Kappe fühlt sich – wie die des Vorgängers – sehr kompakt an. In turbulenter Luft dämpft der ION 5 Light viel ab, aber die wesentlichen Informationen (also ob es steigt oder sinkt und was mit Kappe gerade passiert) werden weiterhin vermittelt. In Kombination mit den möglichen engen Kurvenradien und seiner Spurtreue ein wahrer Genuss – auch in schroffem Gelände bei unruhiger Luft.

 

Ich wollte den ION 5 Light natürlich auf seine Streckenflugtauglichkeit testen... Effektiv Höhe zu machen und sich auch in schwiegen Situation ausgraben zu können, sind schon Top Eigenschaften. Aber was tun, wenn man bereits genug Höhe hat und eine thermisch aktive Bergkette vor sich hat? Rein ins Gas. Auch wenn man sich noch im Steigen befindet, kann man beruhigt voll durchtreten. Die Geschwindigkeit nimmt bei Vollgas ordentlich zu. So kann ich schnell Kilometer fressen. Anders als bei vielen Schirmen nimmt beim ION 5 Light die Spurtreue bei Vollgas sogar noch etwas zu. So kann man entspannt die nächste Thermiktankstelle anvisieren.

 

Der Schirm lässt sich von Turbulenzen nicht aus seiner Bahn bringen – auch ein wichtiges Leistungsmerkmal, das beim Streckenfliegen oft unterschätzt wird. Bei langen Talquerungen flog ich immer voll beschleunigt. Der Unterschied von Gleitleistung und Geschwindigkeit ist im Vergleich zu meinem MENTOR 5 eigentlich nicht bemerkbar.

 

Um den Schirm auch für Streckenflugeinsteiger empfehlen zu können, wollte ich natürlich auch die Grenzen der Kappenstabilität und das Extremflugverhalten testen. (Zwei Wörter die im Zusammenhang mit ION 5 eigentlich nicht passen.) Ich flog bei stark thermischen und auch immer wieder winddurchsetzten Bedingungen mit Absicht passiv. Sprich: Vollgas – Hände weg von den Bremsen (wenn ich hoch über den Relief war) – gerade sitzen bleibend. Viele Hammerbärte bin ich so durchflogen. Der Schirm brauchte kaum Richtungskorrekturen. Es passierte nur einmal. dass ich einen 50-prozentigen Klapper kassierte. Ich blieb im Gas und der Schirm öffnete ohne Bremseinsatz und ohne wegzudrehen sofort.

 

Ich kann den ION 5 Light guten Gewissens fast jedem Piloten empfehlen. Wettkampfpiloten und jene, die gerne jede Luftbewegung spüren wollen und sich wünschen, dass der Schirm mit der Luft mitdreht, sollten sich nach einer Alternative umschauen. Aber (Strecken)Piloten, die gerne die Landschaft genießen, die Hände mal frei haben wollen und ein entspanntes Flugverhalten schätzen, um auch in nicht idealen Bedingungen einen schönen Flug genießen wollen, sollten den ION getrost einmal testen. Spielen vor einem Berggipfel oder Toplanden auf einem kleinen Fleck sind dank der Stabilität und der niederen Geschwindigkeit gut möglich.

 

Fliegt man den ION 5 Light bei Streckenflügen viel beschleunigt, wird man auch mit deutlich höher klassifizierten Geräten mithalten können. Wer sich im beschleunigten Flug mit seinem Schirm nicht sicher fühlt, kann mit dem ION bestens das Gasgeben üben – und wird sehen wie einfach es ist, mit den anderen mitzuhalten. Da stellt sich abschließend wieder mal die Frage, wie ‚hochklassig' ein Schirm sein muss, damit man damit sehr, sehr weit fliegen kann..."


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