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Luftsport, Natur und Umwelt


Luftsport, Natur und Umwelt

Der DHV engagiert sich für den Luftsport und damit eng verbunden für Themen rund um Natur und Umwelt.

 

Das Bundesamt für Naturschutz (www.bfn.de) hatte in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Umwelt in Bern ein Natur-Sport-Info-System aufgebaut. Ziel dieses Systems ist es, mit einem möglichst einheitlichen und hohen Informationsstand auf Seiten des Naturschutzes und der Sportler / Sportverbände, Konflikte zu vermeiden oder frühzeitig zu lösen. Das Informationssystem ist für alle Nutzer im Internet frei verfügbar. Im "Natur Sport Info" finden sich viele ausführliche Beschreibungen, Hintergrundinformationen und Bilder zu Tier- und Pflanzenarten, Lebensräumen und Sportarten.

 

Hier geht's zum Natur Sport Info oder nur ein Auszug davon:

 

In der Nähe von Brutplätzen reagieren Greifvögel während der Brut- und Aufzuchtphase sensibel auf Fluggeräte, die sich auf weniger als 500 m nähern. Sie „verteidigen" ihren Horstbereich, wie z.B. der Steinadler durch Girlandenflug. Außerhalb des Brutbereichs und der Brutzeiten besteht meist friedliche Koexistenz zwischen Greifvögeln, Drachen- und Gleitschirmfliegern; sie kreisen häufig im gleichen Aufwind.


Auch Wiesenbrüter wie Brachvogel, Uferschnepfe und Kiebitz sind während der Brut- und Aufzuchtszeit störungssensibel. Auch ein Flug in Sicherheitsmindesthöhe von 150m über Grund (vorgeschrieben für alle Luftfahrzeuge) kann dann schon zu Störungen führen.


Die Vegetation kann Trittschäden durch Sportler und Zuschauer vor allem im Bereich der Start- und manchmal auch der Landeplätze erfahren. Darüber hinaus können an stärker frequentierten Startplätzen Ansatzstellen für Erosion geschaffen werden. Je steiler und je feuchter der Untergrund ist, desto mehr wird die Vegetation belastet. Zu berücksichtigen ist die Nutzungsfrequenz und der jeweilige Vegetationstyp. Die Nutzung als Startplatz kann aber auch nützlich sein, wenn dadurch eine Verfilzung oder Verbuschung verhindert wird und Lebensräume für besondere Tier- und Pflanzenarten erhalten bleiben.


Auf landwirtschaftlich genutztem Intensivgrünland ist der Flugbetrieb aus naturschutzfachlicher Sicht unbedenklich. Bei einem vielgenutztem Startplatz wird sich die Vegetation zu trittresistenten Pflanzengesellschaften verändern, trittempfindliche Pflanzen können verdrängt werden.

 

Rücksichtsvolles Fliegen in der Natur heißt:

 

  • Möglichst hoch fliegen, besonders über deckungsarmen Flächen, bei Frost und Schnee sowie im Frühjahr und Frühsommer.
  • Nationalparks, Naturschutzgebiete, Vogelschutzgebiete und Wildfütterungsstellen meiden.
  • Über selten beflogenen Gebieten besonders sorgfältig Flugrouten und Flughöhen wählen. Überraschungseffekte vermeiden.
  • Auf Flüge während der Dämmerung verzichten.
  • Bei auffälligem Verhalten von Greifvögeln abdrehen und wegfliegen.
  • Erosionsgefährdete und feuchte Zonen sowie Magerrasen keiner unnötigen Trittbelastung aussetzen.
  • Nicht im hohen Gras, auf bestellten Feldern und auf besetzten Viehweiden und Pferdekoppeln landen oder das Fluggerät zusammenlegen.


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